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Oberflächenfiltration

Die von Schwegmann verwendeten Siebgewebe bestehen aus einzelnen, glatten (monofilen) Fäden, die nach einer Thermofixierung (Erwärmung) ihre webtypische, gewellte Form auch unter Druck beibehalten. Das Gewebe wird so "maschenfest", d. h. die einzelnen Fäden lassen sich nicht mehr verschieben und garantieren somit eine definierbare Maschenweite.

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Durch die Maschenweite wird zunächst die Trenngrenze eines Gewebes festgelegt. Alle Partikel, deren Durchmesser größer ist als die verwendete Maschenweite, können das Gewebe nicht passieren und werden an der Oberfläche des Gewebes zurückgehalten.

 

 

 

 

Die Trenngrenze kann sich durch verschiedene Einflussfaktoren verschieben:

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Einzelne Partikel, die normalerweise aufgrund ihrer Größe das Gewebe passieren müssten, bilden zusammen Brücken, die vom Gewebe zurückgehalten werden. Der sich so an der Gewebeoberfläche bildende Filterkuchen kann die Trennwirkung erheblich steigern.

Je nach Art, Menge und Verteilung der Partikel in der Suspension , bildet sich mehr oder weniger schnell ein Filterkuchen.

 

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Es besteht die Möglichkeit, das sich gelartige Partikel verformen und durch die kleinere Gewebeöffnung durchgedrückt werden.

Weiterhin hat die "offene Siebfläche" Einfluss auf die Trennwirkung des Gewebes. Sie gibt an, wie viel Prozent der zur Verfügung stehenden Fläche des Siebgewebes von den Öffnungen (und nicht vom Gewebefaden) in Anspruch genommen wird.

Hier ist zu berücksichtigen, dass die Fadenstärke eine wichtige Rolle spielt. Mit zunehmender Fadenstärke nimmt zwar die Stabilität des Gewebes zu, die offene Siebfläche nimmt jedoch ab und mit ihr auch die Trennwirkung.

Bei den verschiedenen Geweben mit unterschiedlichen Feinheiten variiert die offene Siebfläche der Gewebe sehr stark, abhängig von der Fadenstärke: während ein Gewebe mit Maschenweite von
1000 µm eine offene Siebfläche von 59% aufweisen kann, sind es bei 25 µm Maschenweite nur noch 19%. Dies liegt daran, daß die Fadenstärke nicht proportional zur Maschenweite abnimmt. Der Faden wäre zu dünn, das Gewebe nicht stabil genug.

Trotzt dieser Einflüsse auf die Trennwirkung von Siebgeweben, weisen diese immer noch eine sehr hohe Abscheideleistung und eine hohe Reproduzierbarkeit des Filtrationsergebnisses auf.

Die Maschenweite des Gewebes sowie die Größe der Partikel wird in µm angegeben
(1000 µm = 1 mm).

Hauptsächlich verwendete Materialien sind Polyamid, Polyester und Polypropylen. Diese Materialien unterscheiden sich durch unterschiedliche Chemikalien- und Temperaturbeständigkeiten.